TALK · Sommerfreizeit der ETS-Schule: OPENIT 2026 · II/ STEADY · KELLER / TERESA VON ÁVILA / LAUBACH
Der zweite Workshop einer dreiteiligen Reihe – diesmal über das Herz. Über die Inseln der Gegenwart Gottes, von denen in der Kirche so viel geredet wird – und über die Boote und Brücken, die zu ihnen führen.
„Wenn mich jemand fragen würde, was meine größte Schwierigkeit bei der Begegnung mit diesen Moros [einem Volk von Analphabeten, das dem Islam anhängt] ist, müsste ich antworten: ‚Keine große Schwierigkeit – außer der, geistlich bereit zu bleiben.’ Und ich frage mich, ob nicht genau das die einzige wirklich ernste Schwierigkeit ist – überall und in allem. Dieses Jahr bin ich bereiter als je zuvor, und vielleicht wirken gerade deshalb auch die Menschen bereiter.“
Frank C. Laubach, Letters by a Modern Mystic, S. 30 – Missionar beim muslimischen Volk der Moro; seine Methode befreite 60 Millionen Menschen vom Analphabetismus
Timothy Keller hat in New York eine Gemeinde gegründet – in einer Stadt voller erfolgreicher Menschen, die sehr hohe Ansprüche an die Qualität von Inhalten haben. Er war mit einem hervorragenden Gedächtnis begabt, und die Qualität seiner Predigten kann man ihm nicht absprechen.
Gleichzeitig musste er sich gegen Gemeinden behaupten, die die Ansprüche bis auf den Boden senken, um Mitglieder zu gewinnen: Sie lehren nichts über Sünde, sie ermutigen einfach alle mit Selbstverwirklichungspredigten und versuchen, so positiv wie möglich zu sein. Deshalb tippten sich die Leute an die Stirn, dass Timothy Keller ausgerechnet dort eine Gemeinde gründen wollte. Gleich zu Beginn seines Buches über das Gebet beschreibt er das Dilemma des zweierlei Gebets.
Auf der einen Seite spricht er von denen, für die Gebet Arbeit und Plackerei ist. Ohne Gebet kannst du nicht dienen, denn der Kampf wird in erster Linie auf der geistlichen Ebene geführt – und so betest du dafür, dass sich das Reich Gottes ausbreitet: für Menschen, für Dienste, für Aktivitäten. Du musst es dir einfach auf den Knien erarbeiten.
Auf dieser Seite gibt es aber auch das Extrem der Harten, die sagen, das Gefühl der Abwesenheit Gottes sei die Norm, mit der man rechnen müsse. Und es gibt auch solche, bei denen Skepsis mitschwingt, ob Gott überhaupt zu uns sprechen wird:
„Ich bin fest davon überzeugt: Wer das nicht glaubt, wird es auch nie selbst erfahren, denn Gott mag es gar nicht, wenn man seinem Wirken Grenzen setzt.“
Teresa von Ávila: Die Seelenburg, S. 35
Gebet als Ringen und Plackerei ist übrigens die vorherrschende Art von Gebet, die ich aus meinen jungen Jahren kenne. Besonders angenehm war daran nicht viel, aber wir haben in der Jugendgruppe brav Gebetstreffen gehalten – und man muss dazusagen, dass das Gebet nicht ohne Frucht blieb und unsere Jugendgruppe wuchs.
C. S. Lewis beschreibt das Bittgebet als gute und notwendige Grundlage. Das Ringen und die Ungewissheit, ob wir gehört werden und ob wir Erhörung finden, läutern unseren Glauben und sind ein gutes Fundament, ohne das wir uns nicht an höhere Formen des Gebets wagen sollten.
Hört N. T. Wright zu:
„Das Gebet ist Teil einer größeren Berufung, in der wir Menschen Gottes Liebe in die Welt tragen sollen. Wenn das aber nicht mit dem Gebet beginnt …, kann es leicht damit enden, dass daraus nur eine Fassung unserer eigenen Interessen wird, von der wir hoffen, Gott werde sie nachträglich absegnen. Und die Antwort darauf lautet: Vielleicht tut er es, vielleicht auch nicht. Alle Arbeit des Reiches, alle Arbeit, die die gute Nachricht in der Welt tut, bleibt Gottes Arbeit – auch wenn er einen erheblichen Teil davon mit uns teilt.“
N. T. Wright: Simply Good News, S. 120–131
Am anderen Ende des Spektrums steht die Mystik – der Blick in die Tiefe, Gottes Berührung, die Begegnung mit Gott und seiner Gegenwart, in der man Gott plötzlich noch ganz anders kennenlernt als nur durch Informationen.
Ganz am linken Rand stehen dann die Karikaturen und Auswüchse: wenn jemand stolz in sich selbst schaut, um mit Hilfe von Mantra und Zen-Buddhismus die eigene Vergöttlichung zu erreichen.
Keller macht sich wenig Mühe, innerhalb der linken Hälfte des Spektrums zu unterscheiden, und das finde ich etwas schade. Teresa von Ávila zum Beispiel – wohl der größte Name in der Geschichte des Gebets – kritisiert die genannten Extreme scharf: Als Grundlage sieht sie Demut und den fest auf Christus gerichteten Blick, sie führt nicht zur Entleerung des Denkens, und das Gebet der Unbeschuhten Karmeliten ist dem Gebet, wie Luther es lehrte, überraschend ähnlich.
Das ganze Spektrum des zweierlei Gebets: links die Communio (das Ruhen in Gottes Liebe), rechts das Reich (das drängende Bitten, dass Gottes Wille geschehe) – und dazwischen die Glaubensgestalten, verteilt zwischen beiden Polen.
Eines kann man Keller aber nicht absprechen: Er ist nicht blind für die Mystik aus dem protestantischen Lager. Er zitiert Jonathan Edwards, den puritanischen Prediger.
Einmal… erlebte ich im Jahr 1737 während meiner geistlichen Betrachtung und im Gebet eine außergewöhnliche Schau der Herrlichkeit des Sohnes Gottes als Mittler zwischen Gott und Mensch und seiner wunderbaren, großen, vollen, reinen und süßen Gnade und Liebe und seiner geduldigen, sanften und selbstlosen Güte… Die Person Christi erschien mir in einer unaussprechlichen Vortrefflichkeit, so unbeschreiblich, dass sie mit Gedanken oder Begriffen überhaupt nicht zu fassen ist…
… und dieser Zustand dauerte, soweit ich es beurteilen kann, ungefähr eine Stunde, und die meiste Zeit davon zwang er mich zu lautem Weinen; aus meinen Augen strömten Tränen. Ich weiß es nicht anders zu beschreiben als ein Gefühl, dass die Glut der Seele ausströmt und erstickt wird, ein Gefühl, dass die Seele zu Staub geworden ist und dass ich allein von Christus erfüllt bin – dass ich ihn mit heiliger und reiner Liebe liebe, ihm vertraue, mich von ihm nähre, ihm diene und ihm nachfolge und durch seine göttliche und himmlische Reinheit vollkommen geheiligt und gereinigt bin.
Jonathan Edwards, zitiert nach Timothy Keller: Prayer, S. 56
Und dann fügt Keller das alles wunderbar zusammen. Denn weder Martin Luther noch Calvin oder Augustinus lassen sich eigentlich an den rechten Rand stellen – in keines der beiden Lager passen sie hinein. Und er fragt:
Warum haben sich so unterschiedliche Zugänge entwickelt? Warum richtete sich der eine auf die Gemeinschaft mit Gott und der andere auf das Kommen des „Reiches“? Eine Erklärung ist, dass diese Zugänge die tatsächliche, unmittelbare menschliche Erfahrung während des Betens widerspiegeln. Manche stellen fest, dass sie unter normalen Umständen gefühlsmäßig gar nicht auf Gott reagieren und dass es ihnen extrem schwerfällt, sich länger als ein paar Minuten auf das Gebet zu konzentrieren. Für andere ist die Erfahrung von Gottes Gegenwart und Liebe völlig selbstverständlich und natürlich.
… Welcher Zugang ist besser? Ist die höchste Form des Gebets die ruhige Anbetung oder die beharrliche Bitte? Wenn wir so fragen, erwarten wir eine Antwort nach dem Muster „entweder/oder“ – und das ist eine ziemlich unwahrscheinliche Annahme.
Timothy Keller: Prayer, S. 12–13
Und dann fasst er das Ganze zusammen. Wir stehen nicht vor der Wahl zwischen einem Christentum, das auf Wahrheit und Lehre gründet, und einem Leben voller geistlicher Erfahrung – beides gehört zusammen. Dazu holt er den schottischen Theologen John Murray heran.
Wir werden nicht aufgefordert, zwischen einem christlichen Leben, das auf Wahrheit und Lehre gegründet ist, und einem Leben voller geistlicher Kraft und geistlicher Erfahrung zu wählen. Diese beiden Seiten sind untrennbar. Ich werde nicht aufgefordert, die Theologie aufzugeben und mich nach „etwas mehr“, nach Erlebnissen umzusehen. Meine Aufgabe ist vielmehr, den Heiligen Geist zu bitten, dass er mir hilft, mein theologisches Wissen zu erfahren.
Timothy Keller: Prayer, S. 28–29
Es ist unerlässlich zu erkennen, dass zum Glaubensleben eine verständige Mystik gehört… eine lebendige Einheit und Gemeinschaft mit dem erhabenen und stets gegenwärtigen Erlöser… (der) in aufmerksamer Liebe in Gemeinschaft mit seinem Volk wohnt und dessen Volk mit ihm wohnt…
Ein Leben in wahrem Glauben kann keine kalte, unpersönliche Zustimmung sein. Es muss Leidenschaft darin sein und die Wärme der Liebe und der Gemeinschaft, denn die Gemeinschaft mit Gott ist die Krone und der Gipfel wahrer Religion.
John Murray, zitiert nach Timothy Keller: Prayer, S. 28–29
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Das ganze Spektrum von der Communio bis zum Reich – wer wo steht und wo die beiden Extreme liegen – hat auf der Website eine eigene Seite.
Zu meiner Zeit in der Jugendgruppe spielte sich dieser mystische Teil – die Sehnsucht nach Gottes Gegenwart – nicht so richtig im Gebet ab. Er spielte sich eher bei Lobpreisabenden und auf verschiedenen Konzerten ab. Und ehrlich gesagt: Wir kamen nicht ganz und gar dorthin, um Gott zu loben. Wir kamen, um nach Gottes Berührung Ausschau zu halten.
Dazu erzähle ich euch wieder eine Geschichte aus meiner Jugend. Ich hatte eine Freundin aus der Grundschule. Danach gingen wir auf verschiedene Gymnasien, aber sie war dort nicht glücklich, und so haben wir es eingefädelt, dass sie zu mir wechselt. Wir haben oft über Gott gesprochen, ich habe sie in die Jugendgruppe eingeladen – und sie kam zum Glauben.
Und Gott verwöhnte sie ganz, ganz schlimm mit seiner Nähe. Plötzlich kam zum Beispiel eine SMS, dass sie Gottes Gegenwart gar nicht mehr aushalte und der Herrgott möge doch bitte aufhören. Und es war klar, dass sie sich das nicht ausdachte – man sah es ihr wirklich an.
Ich kann nicht sagen, dass ich sie beneidet hätte. Dieses Wort beschreibt nicht annähernd, wie sehr meine unerfüllte Sehnsucht nach Gottes Berührung wehtat. Ich kam damit überhaupt nicht klar. Gott verwöhnte mich in jener Zeit in anderer Hinsicht, ich konnte mich wirklich nicht beklagen – aber das hier war tatsächlich meine empfindlichste Stelle – und ihre SMS stachen genau hinein.
Zuerst habe ich versucht, ihr zu erklären, dass solche Nachrichten wirklich wehtun und sie mir keine mehr schicken soll. Dann schrieb sie über etwas anderes – konnte es aber doch nicht lassen, so etwas wieder zu erwähnen.
Es ging so weit, dass ich ihren Kontakt in „Löschen“ umbenennen musste – damit ich ihre SMS löschen konnte, bevor ich sie las. Aber so, dass sie mich weiterhin anrufen konnte: Sie war damals schon Jugendleiterin, wir sahen uns dienstlich mehrmals pro Woche und mussten vieles miteinander klären.
Wisst ihr, was mir damals am meisten geholfen hätte? Ein Buch von Teresa von Ávila. Nur konnte ich es nicht lesen, weil die katholische Kirche sie eine Heilige nennt – und Heilige liest man als Protestant natürlich nicht, denn man ist ja kein Götzendiener, nicht wahr.
Und es spielt überhaupt keine Rolle, dass Gott in Deutschland Luther zu seiner Reform der Kirche berief, während in Spanien im selben Moment ein Mädchen geboren wurde, das die Kraft hatte, sich den damaligen Verhältnissen in den Mönchsorden entgegenzustellen, und das ebenfalls schwere Zeiten mit der Inquisition und den kirchlichen Autoritäten ihrer Zeit durchmachte.
Ich war der Bibliothekar der Gemeinde. Teresa gab es dort ganz sicher nicht – und ich fürchte, von Luther gab es dort eigentlich auch nicht viel…
Mir scheint, dass wir Evangelikalen mit dem Gebet oft nicht recht weiterwissen. Und diesen Eindruck habe ich nicht, weil ich jemanden verurteilen wollte – ich habe ihn, weil viele es selbst sagen. Sie geben selbst zu, dass ihre Erfahrung mit dem Gebet lange eher theoretisch war.
Und dann ist da C. S. Lewis. Zehn Jahre vor seinem Tod versuchte er, ein Buch über das Gebet zu schreiben, aber er gab auf. Gegen Ende seines Lebens nahm er es noch einmal in Angriff — und zwar anders: in Form von Briefen an einen imaginären alten Studienfreund. So konnte er nämlich Laie bleiben und musste nicht den Meister des Gebets spielen.
Im vorletzten Brief schrieb er dann etwas, was man in Büchern über das Gebet normalerweise nicht liest.
„Wir reden über das Gebet und kein Wort über das praktische Problem — darüber, wie ermüdend es ist. … Beten ist anstrengend. Ein Vorwand, es ausfallen zu lassen, kommt nie ungelegen. Ist es vorbei, fühlt man sich erleichtert, als hätte man für den Rest des Tages frei. Wir zögern den Anfang hinaus. Das Ende ist uns willkommen. Und während wir beten, lenkt uns — anders als beim Lesen eines Romans oder beim Lösen eines Kreuzworträtsels — die kleinste Kleinigkeit ab. …
Wirklich beunruhigend ist, dass es überhaupt unter die Pflichten geraten musste. Wir glauben doch, wir seien geschaffen, um ‚Gott zu verherrlichen und uns ewig an ihm zu freuen‘. Und wenn uns die paar — sehr wenigen — Minuten, die wir jetzt im Umgang mit Gott verbringen, eher eine Last als eine Freude sind, was dann? Wäre ich Calvinist, würde mich dieses Symptom mit Verzweiflung erfüllen. Was kann man für einen Rosenstrauch tun, der nicht gern Rosen trägt? Oder besser: Was sollte man mit ihm tun?“
C. S. Lewis, vorletzter Brief an einen imaginären Freund
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Lewis' Gedanken über das Gebet gibt es auch als eigene Infografik.
Einer der größten Schmerzpunkte meiner Zeit in der Jugendgruppe war, dass in der Gemeinde alle von geheimnisvollen Inseln voller Schätze sprachen — und mit diesen Inseln meine ich Gottes Gegenwart —, aber nie davon, welche Boote und Brücken zu diesen Inseln führen.
Immer wieder hörten wir nur, wie großartig diese Inseln sind und wie dringend wir sie besuchen müssen. Aber kann ich sie wirklich besuchen? Warum war ich noch nicht dort? Liegt das Problem an mir? Welche Mittel gibt es? Übrig bleiben dann nur das Gefühl der Unerfülltheit und ein aufgeheizter Wille, etwas zu erreichen, von dem man nicht weiß, welcher Weg dorthin führt.
Ganz konkret gesagt geht es mir um Folgendes:
Deshalb erzähle ich euch von Autoren, die:
Und ihre Zeugnisse sind überraschend konkret. Sie klingen ungefähr so: Schau zum Horizont — dort liegen mehrere Inseln. Manche von ihnen sind mit den Mitteln erreichbar, die du hast, andere nicht. Bei den entfernteren liegt es allein bei Gott, ob er dich jemals dorthin bringt. Aber ich gebe dir die Namen dieser Inseln — und frag ruhig Leute, die du kennst, ob und wann Gott sie dorthin mitgenommen hat.
Am Rande bemerkt: Zu dieser Linie gehört auch Scot McKnight.
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Die Namen dieser ‚Inseln‘ und die Wege dorthin findet ihr in den Infografiken über das Gebet aufgezeichnet.
Wenn nicht, entgeht euch eine Menge. Das sind enorm inspirierende Geschichten — und sie sind nicht so geglättet, wie man denken würde.
Eine weitere Kirchenlehrerin ist Teresa von Ávila — und sie ist das schwerste Kaliber des Glaubens. Bei ihr möchte ich stehen bleiben. Zuerst sage ich euch aber, warum.
Teresa von Ávila war eine Reformerin der Frauenklöster. Sie störte sich daran, dass aus Häusern des Gebets nur noch überfüllte Abstellplätze für unverheiratete Mädchen geworden waren. Das ist wirklich kein Kriterium, um die auszuwählen, die sich ins Gebet versenken wollen.
Und ihr selbst ging es nicht viel besser — jahrzehntelang schwankte sie im Kloster zwischen Welt und Gott. Sie war neununddreißig, als sie plötzlich das Leiden Christi tief im Herzen traf und sie unter Tränen um die Kraft bat, nicht länger so undankbar zu leben. Der zweite Anstoß kam durch Augustins Bekenntnisse.
Sie fing an, Gebet und Dienst für Gott ernst zu nehmen, und riss mehrere Mitschwestern mit in diesen Eifer. Eine von ihnen warf ein, sie könnten das Kloster verlassen und ein eigenes gründen — eines, das sich wirklich um Gott dreht und die ursprüngliche Ordensregel hält, also die ursprüngliche Vorstellung davon, wie ein Kloster aussehen und funktionieren sollte.
So entstand das erste Kloster der Unbeschuhten Karmelitinnen: ein Leben in völliger Armut und Hingabe an Gott. Aber auch ein Leben in Freude — sie wollte vor allem Frauen, die fröhlich und klug sind und ein gesundes Urteilsvermögen haben.
„Gott bewahre uns vor finsteren Heiligen.“
Teresa von Ávila
Das Buch Die Seelenburg schrieb sie, weil ihr Beichtvater sie dazu zwang. Sie schrieb es für ihre Mitschwestern, damit sie beten lernen.
Und wenn ihr euch eine glatte, glänzende Plastikheilige vorstellt, stellt euch lieber die Managerin von zwölf Firmen vor, die sie gegründet hat und aus der Ferne leitet — sie denkt an Bauangelegenheiten, an genug Essen für alle, an die Beziehungen am Arbeitsplatz. Sie ist zweiundsechzig und leidet an Migräne und anderen körperlichen Schwächen.
Dazu bereitet ihr die Art von Klöstern, die sie verlassen hat, viele schwere Stunden: Ihr früheres Buch meines Lebens landete durch eine Anzeige bei der Inquisition. Und in all dem steht sie — oder besser: kniet sie — im Gebet.
INTERAKTIVE INFOGRAFIK

Das Leben der Teresa von Ávila — die ganze Zeitleiste von Ávila bis Alba de Tormes.
Ich habe euch von Gottes Nähe als einer Insel erzählt, zu der man eigentlich nicht weiß, wie man hinkommt — und das einzige vielversprechende Mittel ist ein Lobpreisabend oder ein Konzert. Bei Teresa habt ihr zum ersten Mal eine Landkarte vor euch.
Zunächst: Gebet ist hier kein isoliertes Ereignis einmal am Tag. Dein ganzes Leben ist Gebet. Es geht darum, wie du dich mit deinem Leben zu Gott verhältst. Und es macht einen grundlegenden Unterschied, ob du ein Leben führst, das Gott fremd ist, und dann beim Lobpreisabend die Augen schließt und auf Verzückung wartest — das ist eine völlig falsche Erwartung. Auch wenn Gott natürlich jemanden vom Pferd werfen und blenden kann, auf welchem zerstörerischen Weg er auch gerade unterwegs ist.
Und du kennst nicht nur die Landkarte — du siehst auch, dass eine gewisse Entwicklung möglich ist. So hatte ich das Gebet vorher nie gesehen.
VORSCHAU · INTERAKTIVE INFOGRAFIK
Sieben Wohnungen, das Ungeziefer in der Vorburg und die Grenze, hinter der das Übernatürliche beginnt.
Teresa beschreibt die Seele als eine Burg aus einem einzigen Diamanten oder aus klarem Kristall. Es ist ein großer, weitläufiger und komplizierter Ort mit sehr vielen Räumen. Unser Innenleben ist keine zerfallende Ruine — es ist ein schöner, aber verlassener Ort, der durch die Begegnung mit Gott gefüllt werden kann. Gott ist da als Quelle des Lichts; aber es stimmt, dass wir durch ein Leben in Sünde die Mauern der Burg mit Pech überziehen können, sodass kein Licht mehr hindurchdringt.
Diese Burg ist schön, weil sie eine Wohnung ist, die vor allem dafür gebaut wurde, dass Gott darin wohnt. Und sie hat viele verschiedene Räume — sie liegen nicht einfach hintereinander, man kann auch nach oben und nach unten gehen. Teresa regt sich darüber auf, wie absurd es ist, dass wir uns selbst von innen überhaupt nicht kennen. Und dass wir freiwillig ganz außerhalb der Burg bleiben, wo wir Gott begegnen könnten: Wir leben in der Vorburg mit allem Ungeziefer, das sich an uns hängt. Dabei ist das Tor eindeutig — es ist das Gebet. Und in der Mitte der Burg wohnt Gott.
Wer sich aufrafft, die ersten Wohnungen zu betreten, geht mitsamt dem ganzen Ungeziefer hinein — mit den Schlangen, den Eidechsen und den Raubtieren.
Und dann ist da das, wonach ich am längsten gesucht habe: ein konkretes Vorgehen, nicht nur eine Beschreibung der Insel. Als Anstöße greift Teresa selbst zu Büchern oder zu künstlerischen Darstellungen.
Sie teilt das Gebet in drei Teile:
Teresa von Ávila, hrsg. von den Unbeschuhten Karmeliten
Luthers Gebet unterscheidet sich davon kaum — auch es beruht auf dem Lesen der Schrift, dem Betrachten des Textes, dem Verwandeln dieses Textes in Gebet und dem Hören.
Und dann ist da die Entwicklung, von der ich gesprochen habe. Es beginnt nicht mit Euphorie, es beginnt mit Dürre — und das ist normal. Keller beschreibt es so:
„Am Anfang überwiegt meist das Gefühl geistlicher Armut und der Abwesenheit Gottes. Die besten Begleiter durch diese Zeit ermutigen uns, nicht aufzugeben, durchzuhalten und diszipliniert zu beten, bis wir — wie James Innell Packer sagt — durch die Pflicht hindurch zur Freude gelangen. … Zeiten geistlicher Dürre können wiederkehren … wir entkommen ihrer Wiederkehr nicht, bis wir eine bestimmte Grenze durchbrechen und dauerhaft in einem Gefühl der Freude verankert sind. Phasen einer deutlich neuen Ausrichtung des Denkens und eines Empfindens Gottes mit dem Herzen stellen sich nach und nach häufiger ein, werden aber immer wieder — manchmal geradezu schockierend — von Zeiten unterbrochen, die von zermürbendem Ringen, ja vom Gefühl der Abwesenheit Gottes erfüllt sind. Das hartnäckige Suchen nach Gott im Gebet trägt am Ende dennoch Frucht, weil Gott möchte, dass wir ihn so ehren, und uns entgegenkommt (Joh 4,23) — und weil das Gebet wirklich von unendlichem, staunenswertem Reichtum überfließt.“
Timothy Keller: Prayer, S. 38
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Die Wege der Pilger durch die Burg — wie sich Augustinus, Luther, Laubach und Keller durch die Wohnungen bewegten.
Erinnert ihr euch an diesen Hunger von mir? An die Freundin, die Gott mit seiner Nähe verwöhnt hat, und an den Kontakt, den ich in Löschen umbenannt habe, damit ich ihre SMS löschen konnte, bevor ich sie lese?
Das sind die paar Zeilen, die mir damals gefehlt haben.
Es scheint mir angemessen, dass Gott bei zerbrechlichen Frauen wie mir — armselig und ohne jeden Mut — mit Tröstungen nicht spart. So handelt er jetzt an mir. … Aber dass Diener Gottes, angesehene Männer, sehr vernünftig und klug, ein Problem daraus machen, wenn Gott ihnen keine große Frömmigkeit schenkt, das ist etwas, das mich schon beim Hören anwidert. Sie sollen den Trost annehmen, wenn der Herr ihn schenkt, und ihn schätzen. … Aber sie sollen sich nicht quälen, wenn sie ihn nicht haben. … wenn der Herr ihn nicht gewährt, heißt das, dass er nicht nötig ist. Sie sollen ein wenig Selbstbeherrschung zeigen!
Teresa von Ávila, Unbeschuhte Karmeliten, S. 223
Ich habe es nämlich andersherum gelesen: Sie hat diese Berührungen, ich nicht — also liegt der Fehler bei mir. Und Teresa nimmt mir diese Gewissheit. Wenn der Herr keinen Trost schenkt, ist das kein Urteil über meine Qualität.
Das ist der Moment, in dem ich in der Jugendgruppe die Rollen tausche: Jetzt bringt ihr mir etwas über das Gebet bei. Erzählt mir eure Tipps, wie ihr Gott sucht und wie ihr ihm näherkommt. Über die Jahre habe ich so mehr gelernt als aus manchem Buch.
Wie oft sollen wir also beten? Einmal die Woche, einmal am Tag, zweimal am Tag oder ständig? Timothy Keller eröffnet das Kapitel über die Häufigkeit damit, dass er zuerst das Ideal aufstellt — und das ist das Maximum.
Paulus fordert uns auf: „Betet ohne Unterlass“ (1. Thess 5,17) — den ganzen Tag alles mit bewusstem Bezug auf Gott — „Ob ihr nun esst oder trinkt oder etwas anderes tut, tut alles zur Ehre Gottes“ (1. Kor 10,31). … An diese Art des spontanen Gebets, das den ganzen Tag ununterbrochen weiterläuft, sollte sich das Herz gewöhnen — anfangen müssen wir aber mit dem täglichen Gebet.
Timothy Keller: Prayer
Wie man aber zu diesem Ideal kommt, lässt Keller ziemlich offen. Stattdessen konzentriert er sich auf die größeren Gebetszeiten am Tag — und da laviert er meiner Meinung nach ein wenig.
Wo sich einzelne Persönlichkeiten des Glaubens auf dieser Skala bewegten, habe ich in eine Infografik einzeichnen lassen — ihr findet sie rechts.
Ich bin überzeugt, dass das tägliche Gebet viel häufiger stattfinden sollte, als es der klassische evangelikale Zeitplan vorsieht. … Ich stimme den meisten protestantischen Kirchen zu, dass zweimal am Tag oft genug ist. … Mir persönlich liegen Morgen- und Abendgebet, aber ich versuche außerdem, mitten am Tag ein kurzes „Innehalten“ im konzentrierten Gebet einzulegen, um mich an die Einsichten aus dem Morgengebet zu erinnern.
Timothy Keller: Prayer, vgl. S. 275
Achtet auf den Sprung: Wir starten bei „Betet ohne Unterlass“ und landen bei zweimal am Tag. Ich will Keller das nicht vorwerfen — er selbst ergänzt Morgen- und Abendgebet um dieses kurze „Innehalten“ mitten am Tag, und genau das ist die Richtung. Mir scheint nur, dass in so einem Zeitplan das ursprüngliche Ideal ziemlich verloren geht.
Also ja, es ist gut, mit etwas Vernünftigem anzufangen — ruhig einmal am Tag morgens. Wenn ihr das durchhaltet, ist das eine super Grundlage. Ich bitte euch nur, das nicht als erledigt abzuhaken, sondern auch tagsüber mit ganz kurzen Gebeten zu Gott zurückzukehren.
Warum und wie — das sagen euch zwei Begleiter besser:
INTERAKTIVE INFOGRAFIK

Gebetshäufigkeit — wie oft einzelne Persönlichkeiten des Glaubens gebetet haben.
Sechzig Millionen Menschen haben durch ihn lesen und schreiben gelernt. Er war Missionar unter muslimischen Analphabeten in einem abgelegenen Teil der Philippinen und entwickelte ein System, mit dem sich solche Menschen gegenseitig Lesen und Schreiben beibringen können, damit sich die Alphabetisierung weiter ausbreitet. Daher wohl auch die amerikanische Briefmarke.
Ihm war sehr bewusst, dass die örtlichen Imame keinen Grund hatten, ihn mit den Leuten reden zu lassen. Also beschloss er, Gott so nahe zu kommen und sich so im Reich Gottes einzurichten, dass sein Glaube für die anderen unwiderstehlich wäre. Und tatsächlich — am Ende schickten ihm die Imame selbst Einheimische, wenn sie mehr über Gott wissen wollten.
Während all dem schickte er Briefe an seinen Vater. Sie erschienen später unter dem Titel Letters by a Modern Mystic — sie sind ganz kurz und atemberaubend und treffen die Wirklichkeit des Lebens im Reich Gottes hervorragend. Bruder Lorenz beschreibt den Weg zu dem, was er mit Gott erlebte, und er ist sehr ähnlich — aber auf die Beschreibung der Erfahrung selbst lässt er sich nicht ein. Die meisten Mystiker tun das nicht, und das ist für uns eine große Verarmung. Laubach hat es getan. So beschreibt er, was er erlebte.
Mit jedem Tag wächst in mir das Gefühl, als hielte und führte mich eine unsichtbare Hand, während eine zweite unsichtbare Hand nach vorn ausgestreckt ist und den Weg bereitet. …
Ich erfülle meine Aufgabe in einem Plan, der weit über mich hinausgeht. Dieses Gefühl, in kleinen Dingen mit Gott zusammenzuarbeiten, verwundert mich so sehr, weil ich es vorher nie so empfunden habe. Ich brauche etwas, drehe mich um und stelle fest, dass es schon bereit auf mich wartet.
Natürlich muss ich arbeiten, aber Gott arbeitet mit mir zusammen. Dieses Bewusstsein gibt mir ein Gefühl von Sicherheit und Gewissheit für die Zukunft, was für mich ebenfalls neu ist.
Es scheint, dass ich mich jetzt nur um eine Sache kümmern muss und alles andere „sich von selbst regelt“, oder besser gesagt – und das ist zutreffender – Gott kümmert sich um alles andere. Meine Aufgabe ist es, diese Stunde im ständigen inneren Gespräch mit Gott zu leben und in vollkommener Antwort auf seinen Willen. Diese Stunde mit Gottes Herrlichkeit zu füllen. Es scheint, dass ich nur darüber nachdenken muss.
Frank Laubach: Letters by a Modern Mystic
Sein wichtigstes Werkzeug, um dem Reich Gottes näherzukommen, war das Spiel mit den Minuten. Er übte sich darin, jede Minute die Aufmerksamkeit auf Gott zu richten. Es klingt unglaublich, aber er hat tatsächlich sogar eine Broschüre darüber geschrieben, wie man das lernen kann.
Das ist ein bisschen anspruchsvoll. Aber was wäre, wenn man sich angewöhnen würde, wenigstens bei jedem Wechsel der Tätigkeit — oder wann immer es möglich ist — für zwei Sekunden den inneren Blick auf Gott zu richten? Oft leiern wir Gebete nämlich nur herunter und richten während des ganzen Gebets die Aufmerksamkeit kein einziges Mal auf Gott. Das hier ist das genaue Gegenteil. Und Laubach legt in seinen Briefen die Ergebnisse seines Experiments offen.
Der erste Schritt, den ich selbst zu lernen versuche, ist genau dieser, und ich habe ihn in einer Infografik festgehalten: jeden Moment des Tätigkeitswechsels mit einem Blick auf Gott zu verbinden.
Wenn ich faste, merke ich, was mich mehr sättigt und wann ich mich satter fühle. Und ganz anders habe ich die Tage erlebt, an denen ich im Fasten zwar auch die längeren Gebetszeiten hatte, aber tagsüber ganz kurz zu Gott zurückkam — und zwar so oft wie möglich.
INTERAKTIVE INFOGRAFIK
Spiel mit den Minuten — ein Zifferblatt mit den Momenten, in denen man zu Gott aufblicken kann.
Lasst uns eine andere Art von Gebet ausprobieren, als ihr wahrscheinlich gewohnt seid.
Als Erstes — lasst uns niederknien. Ich weiß nicht, ob ihr das normalerweise macht oder nicht, aber wir treten vor den König, und wenn ich eine Gebetszeit habe, knie ich immer. Gott den Vater dürfen wir abba nennen, Papa — das heißt aber nicht, dass wir ihm nicht mit Respekt begegnen sollen.
Fast immer, wenn ich eine Gebetszeit habe, beginne ich mit diesem Gebet — damit mir bewusst wird, vor wem ich niederknie und wer ich bin. Es werden drei sehr kurze Gebete sein, und wir werden sie wiederholen. Vielleicht sagt ihr, das sei leeres, inhaltsloses Heruntergeleier — gut, dann lasst es und geht im Gebet euren eigenen Weg. Aber vielleicht bringen euch diese Gebete genau das Gegenteil bei: dass eher all eure bisherigen Gebete leeres Geleier waren.
Mir haben sie das beigebracht: Erst wenn ich dieses Gebet zum zweiten Mal spreche, wird mir wirklich bewusst, was ich da sage. Und erst wenn ich es zum dritten und vierten Mal spreche, geht mir auf, dass ich meinen inneren Blick auf Gott richten muss. Ist euch schon einmal passiert, dass ihr ein Gebet heruntergesagt habt und dann gemerkt habt, dass ihr nur etwas in die Luft gesagt habt? Dass ihr gerade mal die Leute um euch herum wahrgenommen habt und ob ihr richtig betet? Dieses Gebet lehrt genau das Gegenteil. Fast immer, wenn ich eine Gebetszeit habe, beginne ich mit diesem Gebet — damit mir bewusst wird, vor wem ich niederknie und wer ich bin.
Sprecht das Gebet jetzt nicht laut aus — sagt es innerlich. Warum? Versucht mal zu beantworten, wie Gott normalerweise zu euch spricht. Vor allem wohl mit einer leisen Stimme, die wir hören lernen müssen. Also habe ich mir gesagt: Ich drehe meine Lautstärke auf die Ebene dessen herunter, dem ich begegnen will. Und dann habe ich festgestellt, dass auch C. S. Lewis meistens so gebetet hat.
Aber die Welt des Gebets ist bunt — es gibt nicht den einen richtigen Weg. Ein Date ist ja auch nicht immer gleich.
Wenn ihr längere Zeit im Gebet verbringen wollt, lohnt es sich, sich ein wenig vorzubereiten. Bei mir funktioniert diese Reihenfolge:
Probiert auch mal, euch Lobpreis auf die Ohren zu legen, vor Gott zu sein und auf die Texte zu hören, die da gesungen werden. Oder startet Lectio 365 und lernt lectio divina — ein Stück davon spiele ich euch vor.
„Die Worte sind für mich ohnehin etwas Zweitrangiges: Sie sind nur eine Art Anker. Ich würde sagen, sie sind die Bewegungen des Dirigentenstabs, nicht die Musik selbst. Sie dienen dazu, unsere Anbetung, Reue oder Bitte zu lenken, die sich sonst — so ist nun mal unser Verstand — in breite, flache Pfützen ergießen würde. Es kommt nicht sehr darauf an, wer die Worte des Gebets als Erster zusammengestellt hat.“
C. S. Lewis: Über das Gebet — Briefe an Malcolm, S. 13
Fast jeder Name, von dem die Rede war, hat auf der Website eine eigene Infografik — eine Landkarte, eine Zeitleiste oder ein Diagramm. Hier ist die komplette Übersicht.
Weitere Infografiken
Gebet: Die SeelenburgNach Teresa von Ávila
Gebet: Spiel mit den MinutenNach Frank C. Laubach
GebetshäufigkeitNach den Pilgern der Seelenburg
Zwei Mentalitäten: Schalom vs. ImperiumNach dem Bema-Podcast
Chiasmus: SchatzsucheNach dem Bema-Podcast
Das Reich Gottes: Landkarte und ZeitleisteNach dem Bema-Podcast und MH
Landkarte der DisziplinenNach Dallas Willard
D. Willard: Erneuerung des HerzensNach Renovation of the Heart
D. Willard: Gott hörenNach Hearing God
Keller: Gebet — Mühe oder Freude?Nach dem Buch Prayer
C. S. Lewis über das GebetNach den Briefen an Malcolm
N. T. Wright über das GebetNach dem Buch The Lord and His Prayer
Die kleinen Propheten: Zwölf StimmenNach dem Bema-Podcast
Die Evangelien: Vier StimmenNach dem Bema-Podcast2×
Suchen und AbdriftenNach den Zeugnissen von zehn Pilgern
Die stille ErweckungNach The Quiet Revival
Gruppen zur Zeit JesuNach dem Bema-PodcastWeitere Talks
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